Bilanz 2014

1027 Beschwerden zu 566 Werbemaßnahmen gingen 2014 beim Deutschen Werberat ein. Zum fünften Mal seit Bestehen des Werberats überstieg die Zahl der Einzelbeschwerden die 1000er Marke, nach 2000, 2002, 2006, 2013 jetzt auch in 2014.

2014 prüfte der Werberat insgesamt 566 Werbemotive und -spots. Von diesen 566 geprüften Fällen fielen 179 Fälle nicht in seinen Zuständigkeitsbereich. Das Gros, nämlich 110 Fälle davon leitete er an die zuständige Stelle weiter, 23 Beschwerden richteten sich gegen Werbemaßnahmen, die keine Wirtschaftswerbung waren, in 46 Fällen sprach der Werberat die Empfehlung aus, die rechte selbst geltend zu machen.

Über 387 Werbemaßnahmen – 14 Prozent mehr als im Vorjahr (2013: 340 Fälle)- entschied der Werberat selbst. Bei mehr als 71 Prozent (276) der 387 Fälle schloss sich der Werberat der Kritik an geschalteten Werbemotiven und –spots nicht an und sprach diese frei. In 111 Fällen hingegen stellte sich das Selbstkontrollorgan hinter die Beschwerdeführer. Aufgrund seines Einschreitens stellten 88 Unternehmen die kritisierte Werbung ein, 9 Unternehmen änderten ihre Werbemaßnahme. In 14 Fällen musste der Werberat eine öffentliche Rüge aussprechen.

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