Im Jahr 2009 erhielt der Werberat aus der Bevölkerung Beschwerden über 395 Werbekampagnen (Vorjahr: 399). Zu entscheiden hatte das Gremium lediglich über 255 (264) Vorgänge - die Institution ist ausschließlich für die Werbung der Wirtschaft zuständig.
Von Kritik freigesprochen wurden nach eingehender Prüfung 186 Werbemaßnahmen (Vorjahr: 176).
Dagegen folgte der Werberat den Protesten von Beschwerdeführern in 69 (88) Fällen. Daraufhin wurden 54 Kampagnen vom Markt genommen (Vorjahr: 75) und 8 weitere Sujets im Sinn der Beanstandungen geändert (2008: 7).
Nur in 7 Fällen musste die Instanz mit Rügen an die Öffentlichkeit gehen, weil die Unternehmen ihre kritisierte Werbung zunächst weiterhin schalten wollten (Vorjahr: 6 Rügen).
Das Jahresergebnis 2009 demonstriert erneut die Durchsetzungsfähigkeit des Werberats: 90 Prozent der Firmen folgten umgehend der Beanstandung ihrer Werbung (Vorjahr: 93 Prozent).
Mehr als ein Drittel oder 140 Werbesujets der zusammen 395 kritisierten Werbemaßnahmen fielen nicht in den Entscheidungsbereich des Gremiums.