2010
Beschwerde der Gewerkschaft ver.di - Werberat rügt Firma 'Royal Mainz'
MAINZ (dw) - Der Deutsche Werberat hat die Firma 'Royal Mainz' (Inhaber: Michael Gores) gerügt. Der in Mainz ansässige Clubbetreiber wirbt auf Plakaten und Onlinebannern mit der Abbildung einer halbnackten Frau unter dem Angebot "Die Liköre Ficken und Orgasmus für nur 1,- Euro". Ein Sprecher des Werberats erläuterte, dass die Produktnamen der Liköre trotz Verbotsbemühungen des Bundesverbandes der deutsche Spirituosenindustrie richterlich zwar erlaubt wurden, die gewollte Zweideutigkeit des Plakattextes und das dazugehörige Bild aber beleidigend und schädlich seien. Das Gremium stimme mit dem Beschwerdeführer, der Gewerkschaft ver.di, überein.
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Werberat rügt Disko 'Fahrenheit 100' - Frauenunterleib als Blickfang
Dresden, 19. Januar 2010 (dw) - Der Deutsche Werberat hat der Dresdner Diskothek 'Fahrenheit 100' eine Öffentliche Rüge wegen eines diskriminierenden Anzeigenmotivs erteilt. Unter der Überschrift "Titten, Techno & Trompeten" ist ein Frauenunterleib im Tanga und gespreizten Beinen zu sehen. Die Stadt Dresden hatte sich an das Gremium mit der Bitte um Prüfung gewandt, nachdem das Ordnungsamt nach der Gewerbeordnung keine Möglichkeit zum Einschreiten gegen das Bild gesehen hatte.
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2009
Werberat rügt Disco-Unternehmen - Alkohol-Absturz in München
BERLIN, 09. November 2009 (dw) - Die Arte Gastronomie - und BetriebsAG (Sitz Nürnberg) betreibt in München drei Disco-Clubs mit 11 Bars. Um auf dieses Angebot hinzuweisen, schaltet der Betreiber in Hörfunk und Internet Werbespots mit dem Text "Am Freitag ist wieder Absturzgefahr...ein Getränk bestellen, zwei bekommen...".
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Werberat rügt Oberbergischen Raumausstatter - Eine Frau ist kein 'geiler Bodenbelag'
BERLIN, 09. November 2009 (dw) - Auf Firmentransportern des Unternehmens Dieter Holschbach GmbH im Oberbergischen Morsbach steht der Text "Wir machen Geile Bodenbeläge". Darunter räkelt sich eine nackte Frau mit geöffneten Schenkeln.
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HALBZEIT WERBERAT - Krise fördert Schmuddelwerbung
BERLIN (dw) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolle der Werbebranche, hat werbende Unternehmen zu mehr Rücksichtnahme auf die Gefühle von Konsumenten aufgefordert. Die Anzahl der von Protesten aus der Bevölkerung betroffenen kommerziellen Werbekampagnen sei im ersten Halbjahr um ein Viertel auf 147 gestiegen, berichtete ein Sprecher des Gremiums in Berlin. Die Beanstandungen durch den Werberat hätten sich im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel von 30 auf 39 und davon die Anzahl der verhängten Rügen von 3 auf 5 erhöht.
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Werberegeln für Lebensmittel in Kraft
BERLIN (dw) - Ab 1. Juli 2009 unterwerfen sich Hersteller, Handel, Medien und Agenturen Verhaltensgrundsätzen des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel. "Das von den 43 Verbänden des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft geschaffene Regelwerk hilft auf unbürokratische Weise bei der Einhaltung der umfassenden Regelung der Werbung für Nahrungsgüter und setzt Standards auf freiwilliger Grundlage", erläuterte ein Sprecher des Werberats in Berlin.
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Blutrünstige Computer-Werbung
BERLIN, 2. Juni 2009 (dw) - Blut spritzt vom Kopf eines boxenden Mannes, blutig sein Unterhemd, blutgetränkt auch seine bandagierten Fäuste - was hat dieses Bild in einer Anzeige des in Frankfurt/M. ansässigen Unternehmens MSI Technology zu suchen, wenn es um die Offerte für einen Computer geht? "Unschlagbar", so überschrieb die Firma ihr Angebot mit dem blutrünstigen Bild. Für den Deutschen Werberat geht solche Gewalt verherrlichende Präsentation eines Laptops zu weit.
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SCHWERPUNKT KINDER- UND JUGENDSCHUTZ - Regeln für Alkoholwerbung erweitert
BERLIN (dw) - Alkoholwirtschaft, Handel, Agenturen und Medien haben erneut die bereits mehrfach aktualisierten freiwilligen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für alkoholhaltige Getränke erweitert. Damit geht die Werbebranche einen großen Schritt auf die Kritiker der Werbeselbstkontrolle zu.
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KONSUMENTENSCHUTZ - Werberat bekam 2008 mehr zu tun
BERLIN, Dienstag, 24. März 2009 (dw) - Produzierende Unternehmen, Handel und andere Branchen des Dienstleistungssektors können ab Mai dieses Jahres ihre Werbung vor Veröffentlichung in den Medien vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) auf ihre Vereinbarkeit mit selbstdisziplinären Regeln und Rechtsvorschriften prüfen lassen. Das teilte der Vorsitzende des Deutschen Werberats, der selbstdisziplinären Institution der Branche, Hans-Henning Wiegmann, anlässlich der Vorlage der Jahresbilanz 2008 des Gremiums mit. "Dieses Angebot an die Wirtschaft soll dazu beitragen, Bürger vor Entgleisungen der Wirtschaftswerbung und Firmen vor teuren Imageschäden zu bewahren."
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Frauen "24 h open", auch mit Wasser
BERLIN, 3. März 2009 (dw) - Als "demütigend, herabwürdigend und damit menschenunwürdig" hat der Deutsche Werberat die Firmenpropaganda der Hotelkette Hostel A&O (Beiersdorf-Freudenberg) sowie des Fassadenbauers WOFA GmbH (Weil in Schönbuch) öffentlich gerügt. "Beide Unternehmen beleidigen Frauen in grober sexistischer Geschmacksverirrung durch die Art der gezeigten Werbebilder", sagte ein Sprecher der selbstdisziplinären Institution der Werbebranche in Berlin.
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2008
FRAUEN ALS WILD-GERICHT - Werberat rügt Gaststätten
BERLIN (dw) - Der Deutsche Werberat hat das Restaurant "Kastanie" im niedersächsischen Braunlage sowie den Gasthof "Deutsches Haus" in Steinau (Hessen) öffentlich gerügt. Beide Lokale garnierten in Prospekten und Anzeigen Wildspeisen mit halbnackten Frauen unter der Überschrift "Total wild". Zu sehen ist in dem Werbematerial neben der Wildspeisenkarte eine Frau mit heraufgezogenem Hemd, die sich an die Brustwarzen fasst.
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JUGENDGEFÄHRDENDE ALKOHOL-WERBUNG - Werberat rügt Hersteller von "Partylikör"
BERLIN (dw) – Der Deutsche Werberat hat die EFAG Trade Mark Company aus Altheim in Baden-Württemberg öffentlich gerügt. Das Unternehmen verstoße mit der Bewerbung seines Likörs namens "Ficken" mehrfach gegen die Grundsätze des Deutschen Werberats. Im Internet oder auf Plakaten verwende der Schnapshersteller eine fiktive, in Deutschland nicht existente Altersgrenze von 20 Jahren, um das Getränk gerade für Jugendliche interessant zu machen. Dazu käme der bewusst hergestellte Zusammenhang zwischen Alkohol und Geschlechtsverkehr ("ficken"), so dass der Eindruck erweckt würde, das Getränk fördere sexuellen Erfolg. Die Beschwerde gegen die Werbung kommt aus der Branche selbst: vom Schutzverband der Spirituosen-Industrie. Den Werberat erreichten darüber hinaus auch Beschwerden aus der Bevölkerung.
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SEXISTISCHE REKLAME - Werberat rügt Event-Firma Danubius
HALLE (dw) - Der Deutsche Werberat hat das Unternehmen Danubius Beat Agency aus Halle/Saale öffentlich gerügt. Die Firma wirbt auch in der Umgebung von Schulen auf einem Plakat mit der Abbildung eines Frauengesäßes und dem Text "Du hast den … Arsch der Welt?" sowie "Zeig mir Deinen Arsch!".
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WERBERAT RÜGT: - Hitler posiert für Ahnenforschung
BERLIN (dw) - Die selbstdisziplinäre Instanz der Werbebranche, Deutscher Werberat, hat die Website des Unternehmens 'Ahnenforschung Ltd.' (Griesheim) öffentlich gerügt, auf der Adolf Hitler als herausgestellter Blickfang abgebildet ist. Im Hintergrund zu sehen sind unter anderem Albert Einstein, Marilyn Monroe und Elvis Presley. Die Firma hatte sich geweigert, das Werbebild zu ändern. Begründung: "Die Werbung verstößt weder gegen irgendwelche Gesetze, noch ist sie in irgendeiner Weise anstößig."
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BESCHWERDEN ÜBER WERBUNG - Öko: Werberat warnt vor Tricks
BERLIN, 25. März 2008 (dw) - Öko ist zwar gut für das Geschäft, weil viele Kunden neben Qualität, Preis und Beratung immer stärker bei ihrer Kaufentscheidung auch auf ökologische Aspekte achteten. Umweltargumente in der kommerziellen Werbung müssten aber nachvollziehbar sein, damit sie nicht als manipulative Trickserei missverstanden werden, mahnt in Berlin der Vorsitzende des Deutschen Werberats, Hans-Henning Wiegmann, bei der Präsentation der Jahresbilanz des Gremiums über Verbraucherbeschwerden 2007.
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RÜGE VOM WERBERAT - Nacktes Ärgernis mitten in PC-Gehäusen
BERLIN (dw) - Die in Wesseling ansässige Firma Grey Computer Cologne GmbH ist vom Deutschen Werberat wegen eines Frauen diskriminierenden Anzeigenmotivs öffentlich gerügt worden. Neben den auf Doppelseiten in Zeitschriften angepriesenen PC-Gehäusen reckt eine im Profil fotografierte nackte Frau ihre Arme in die Höhe. Überschrieben ist die Anzeige mit "Spiel. Satz. Sieg!". Proteste gegen diese Form der Präsentation erreichten das Gremium nicht nur von Frauen - auch Männer zeigten sich empört.
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SEXISMUS - Werberat rügt 'Sozialer Wohnungsbau'
BERLIN (dw)- Wegen menschenunwürdiger Werbung hat der Deutsche Werberat eine Anzeige der Firma 'Sozialer Wohnungsbau Heuberg-Wagner GbR' in Bremen-Neustadt mit einer Öffentlichen Rüge angeprangert. Das Bild zeigt eine Frau mit einem im Genitalbereich ausgeschnittenen Rock, der die Sicht auf ihre Scham freigibt.
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