Gründe für Werbekritik 2015

Die meisten Beschwerden erreichen den Werberat traditionell wegen des Vorwurfs der geschlechterdiskriminierenden Werbung. Die Themen Frauenherabwürdigung (sexistische Werbung), Frauen- und/oder Männerdiskriminierung sind unter diesem Punkt zusammengefasst.

2015 betrafen 196 Fälle die Rubrik der geschlechterdiskriminierenden Werbung (2014: 203) bzw. rund 52 Prozent aller Fälle vor dem Werberat. Danach folgten Beschwerdegründe zum Thema Ethik und Moral mit 42 Fällen, zur Diskriminierung von Personengruppen 28, zur Entwicklungsbeeinträchtigung Kinder und Jugendlicher 19 sowie zur Nachahmungsgefahr gefährlichen Verhaltens, ebenfalls 19 Fälle. Nur eine Randrolle spielten Beschwerden zu den auf rechtspolitischer Ebene intensiv diskutierten Themen Alkoholwerbung (8 Fälle) und Lebensmittelwerbung (2 Fälle).

Zur Vollansicht Klick auf das Bild