Inhalte der Werbekritik 2014

Der Werberat hat im Bilanzjahr die Rubrik der geschlechterdiskriminierenden Werbung neu etabliert, die Vorwürfe Sexismus, Frauen- und Männerdiskriminierung bündelnd (203 Fälle). Fakt ist, dass in dieser neuen Rubrik der zahlenmäßige Schwerpunkt bei frauenherabwürdigender (sexistischer) und frauendiskriminierender Werbung bleibt: Innerhalb der geschlechterdiskriminierenden Werbung betrafen insgesamt 198 Fälle den Vorwurf frauenherabwürdigend oder frauendiskriminierend zu sein, 2013 waren es noch 154 Fälle gewesen. Die deutliche Zunahme um 29 Prozent von 2013 auf 2014 führt der Werberat auf die weiter zunehmende Sensibilisierung in der Bevölkerung zurück.

Weitere Schwerpunkte der Werbekritik waren Verstöße gegen ethische Mindestanforderungen (14 Prozent), Diskriminierung von Personengruppen (8 Prozent) und die Entwicklungsbeeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen (4 Prozent). Das jetzt erschienene Jahrbuch erläutert die einzelnen Kategorien und schildert zahlreiche Beschwerdefälle des vergangenen Jahres.

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