Pressemitteilungen

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Werberat legt Halbjahresbilanz vor

BERLIN, 14. August 2018 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat heute seine Halbjahreszahlen für 2018 veröffentlicht. Danach ist die Zahl der Beschwerdefälle erneut leicht angestiegen. Die Durchsetzungsquote des Werberats liegt mit 92 Prozent weiter auf einem konstant hohen Niveau.

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Deutscher Werberat veröffentlicht digitalen Leitfaden

BERLIN, 24. Mai 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat im Rahmen der Überarbeitung seiner Internetseite einen digitalen Leitfaden veröffentlicht, der die Verhaltensregeln der Werbebranche erstmals auch bildhaft mit nachgestellten Werbemotiven erläutert. Auf Basis der Erfahrungen von mehr als 45 Jahren Werbeselbst-kontrolle wurden dafür rund 80 fiktive Werbemaßnahmen gestaltet. Anhand dieser Motive und den erläuternden Texten werden die von der Werbewirtschaft freiwillig gezogenen Grenzen anschaulich dargestellt.

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Vier Frauenhintern und eine Pizza - Werberat spricht Öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung aus

BERLIN, 20. April 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft, hat fünf Unternehmen öffentlich wegen ihrer sexistischen Werbung gerügt. Vier der Motive weisen eine Gemeinsamkeit auf: Die Unternehmen werben mit einem Frauenpo und einem mal mehr, mal weniger herabwürdigenden Slogan für ihre Dienstleistungen.

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Jahrbuch "Deutscher Werberat 2018" erschienen - Werberat legt Jahresbilanz vor

BERLIN, 15. März 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat heute sein neues Jahrbuch und die Beschwerdebilanz für 2017 vorgelegt. Das Ergebnis: Die von den 46 Verbänden und Organisationen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW getragene Organisation prüfte im vergangenen Jahr rund 800 Werbemaßnahmen. Bei einem Viertel der vom Werberat zu entscheidenden 530 Fälle folgte das Gremium dem Protest der Beschwerdeführer. Die Beanstandungsquote blieb damit nahezu konstant gegenüber dem Vorjahr. Besonders beim Thema geschlechterdiskriminierende Werbung ist die Sensibilität in der Bevölkerung und bei den Unternehmen gewachsen.

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Drei Öffentliche Rügen - Werberat kritisiert sexistische Werbung

BERLIN, 12. September 2017 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat drei Unternehmen öffentlich gerügt, die sexistisch werben und sich der Körper von Frauen in herabwürdigender Art und Weise für ihre Motive bedienen.

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Halbjahresbilanz 2017 - Kritik an Online-Werbung stark gestiegen

BERLIN, 15. August 2017 (dwr) – Sprunghaft angestiegen ist die Kritik aus der Bevölkerung an Inhalten von Internet-Werbung. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres entschied der Deutsche Werberat über 57 Fälle gegenüber 37 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+54 Prozent). Damit betrug Online-Werbung fast ein Viertel der vom Gremium zu entscheidenden Werbemaßnahmen – gefolgt von TV-Spots und Plakatwerbung.

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Sexistische Werbung – Werberat rügt drei Unternehmen

BERLIN, 1. Juni 2017 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat drei Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen mit ihrer Werbung herabwürdigen und sich damit abseits der Werbewirtschaft und ihrer Branchenkodizes bewegen.

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Jahrbuch "Deutscher Werberat 2017" erschienen - Werberat legt Jahresbilanz vor

BERLIN, 16. März 2017 (dwr) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der Werbebranche, hat heute sein neues Jahrbuch und die Beschwerdebilanz für 2016 vorgelegt. Das Ergebnis: Erstmals in der 45-jährigen Geschichte des Werberats prüfte die von den 42 ZAW-Verbänden getragene Organisation mehr als 700 Werbemaßnahmen innerhalb eines Jahres. In knapp einem Drittel der vom Werberat zu entscheidenden 441 Fälle folgte das Gremium dem Protest der Beschwerdeführer. Die Beanstandungsquote blieb damit konstant gegenüber dem Vorjahr.

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Anpassungen an ständige Spruchpraxis - Kinderregeln des Werberats aktualisiert

BERLIN, 1. März 2017 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat heute eine aktualisierte Fassung seiner Verhaltensregeln für die Werbung vor und mit Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Das erstmals kurz nach Gründung der Selbstkontrolleinrichtung 1973 in Kraft getretene Regelwerk legt jetzt Standards für die Werbung im Zusammenhang mit Minderjährigen in Radio, Fernsehen und Telemedien fest.

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Werberat rügt sexistische Plakatwerbung

BERLIN, 14. Februar 2017 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat die Gerüstbau Samiez GmbH aus Ronnenberg bei Hannover und den Reifenhändler FIRSTSTOP Schwerin wegen ihrer frauenherabwürdigenden Außenwerbung öffentlich kritisiert und gerügt.

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HEROIN KIDS verletzt Branchenstandards - Werberat rügt Drogenmotiv

BERLIN, 16. Dezember 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat das Berliner Unternehmen HEROIN KIDS für sein an Laternenmasten plakatiertes Werbemotiv öffentlich gerügt. Die Werbung ist nach Ansicht der Selbstkontrolleinrichtung der Werbewirtschaft als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder und Jugendliche zu bewerten.

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Sexistische Werbemotive: Werberat rügt sechs Unternehmen

BERLIN, 14. Oktober 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat sechs Unternehmen wegen sexistischer Werbung öffentlich gerügt: Ob Imbisswand, Internet, Fahrzeug oder Aufsteller, in allen Fällen zeigten sich die Unternehmen uneinsichtig und änderten oder stoppten ihre vom Werberat beanstandete Werbung zunächst nicht.

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Halbjahresbilanz 2016: Wiesenhof treibt Beschwerdezahlen in die Höhe

BERLIN, 15. August 2016 (dwr) - 1.545 Beschwerden gingen in den ersten sechs Monaten beim Deutschen Werberat in Berlin ein. Davon entfielen allein rund 1.000 Proteste auf das Online-Werbevideo von Wiesenhof, das der Werberat beanstandet hatte. Insgesamt prüfte die Selbstkontrolleinrichtung 365 Werbemaßnahmen und rügte 15 Unternehmen öffentlich, so die wichtigsten Kennzahlen der Halbjahresbilanz 2016.

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Werberat spricht Beanstandung aus: Wiesenhof-Spot überschreitet Grenzen deutlich

BERLIN, 28. Juni 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat den Wiesenhof-Spot beanstandet. Auch wenn das Unternehmen die Werbung bereits zurückgezogen und sich öffentlich dafür entschuldigt hat, sah sich die Selbstkontrolleinrichtung aufgrund der Schwere der Vorwürfe aus der Bevölkerung veranlasst, den Fall aufzugreifen.

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Deutscher Werberat 2016 - 2019: Neuwahl des Entscheidungsgremiums

BERLIN, 19. Mai 2016 (dwr) – Heute Vormittag sind die Mitglieder des Deutschen Werberats neu gewählt worden, der Vorsitzende der Selbstkontrolleinrichtung der Werbewirtschaft, Dr. Hans-Henning Wiegmann, wurde im Amt bestätigt.

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Werberat spricht 6 Rügen aus - Missbrauch der Flüchtlingsdebatte und Sexismus im Fokus

BERLIN, 12. Mai 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen wegen Gewaltverherrlichung sowie diskriminierender und angsterregender Werbung in Zusammenhang mit Flüchtlingen gerügt. Drei weitere Motive wurden als frauenerniedrigend sowie eines als männerherabwürdigend beanstandet und öffentlich missbilligt.

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Akzeptanz der Werberatsentscheidungen in der Branche weiter hoch

BERLIN, 10. März 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat sorgt für die Einhaltung der notwendigen Spielregeln innerhalb der Werbebranche. Die Selbstkontrolleinrichtung (getragen von den Verbänden der werbenden Wirtschaft, Medien, Agenturen, Marktforschung, Werbeberufe) hat jetzt die Bilanz für 2015 vorgelegt. Danach ist die Zahl der vom Werberat zu entscheidenden Fälle nahezu konstant geblieben – trotz der in der Bevölkerung gestiegenen Sensibilität insbesondere für das Thema sexistische Werbung. Die Durchsetzungsquote des Werberats stieg auf 90 Prozent.

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Wegen sexistischer und gewaltbagatellisierender Werbung - Werberat rügt 6 Unternehmen

BERLIN, 16. Februar 2016 (dwr) – Die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft hat sechs uneinsichtige Firmen wegen ihrer Werbung gerügt, nachdem sie trotz Beanstandung des Deutschen Werberats ihre Werbung nicht absetzen oder korrigieren wollten.

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Handwerker und Dienstleister werben sexistisch - Vier Rügen vom Werberat

BERLIN, 2. November 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper online, auf Plakaten, Flyern, Autos und in Anzeigen herabwürdigend als Blickfang benutzen und damit gegen die Branchenstandards der Werbewirtschaft gegen Herabwürdigung und Diskriminierung von Personen verstoßen. Die auffällig gewordenen Unternehmen sind die Tischlerei Vorwerk aus Hamburg, KartonProfis.de ebenfalls aus Hamburg, Uwe Meiners aus Bockhorn (Niedersachsen) und Daniel Hoffmann aus Drei Gleichen (Thüringen).

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Social Media: Werberat konkretisiert Kodex zur Alkoholwerbung

BERLIN, 29. September 2015 (dwr) - Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft und der Deutsche Werberat haben Erläuterungen zu den Verhaltensregeln der Selbstkontrolleinrichtung für Alkoholwerbung veröffentlicht. Sie richten sich an Hersteller alkoholhaltiger Getränke und haben das Ziel, die Anwendung des bestehenden Kodex auch in Social-Media-Auftritten sicherzustellen.

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Unternehmen akzeptieren Beanstandungen - Werberat legt Halbjahresbilanz vor

BERLIN, 27. August 2015 (dwr) – Nur leicht gestiegen gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Werbemaßnahmen, über die der Deutsche Werberat, Konfliktregler zwischen werbenden Unternehmen und umworbenen Konsumenten, im ersten Halbjahr 2015 zu entscheiden hatte. Auch die Zahl der öffentlichen Rügen blieb nahezu konstant, so die Bilanz der Selbstkontrolleinrichtung.

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Sexistische Werbung - Werberat rügt frauenherabwürdigende Motive

BERLIN, 26. März 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper auf degradierende Art und Weise als Blickfang in ihrer Werbung benutzen. Die auffällig gewordenen Firmen sind das Tierhaus-Landhof Tiernahrung und Landhandel aus Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern), die Lift Reith GmbH & Co. KG aus dem hessischen Ehrenberg/Rhön, die URR GmbH Universal Rohrreinigung & Kanalsanierung aus Nürnberg sowie das Funkhaus Coburg GmbH & Co. KG (Bayern).

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Bilanz 2014 - Rote und gelbe Karten für 111 Kampagnen - Werberat setzt Bürgerwillen bei Unternehmen durch

BERLIN, 5. März 2015 (dwr) - Werbung kann vieles sein: laut, inspirierend, ironisch, provozierend, humorvoll, unsensibel, sachlich. Manche Unternehmen meinen, Aufmerksamkeit sei alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer um seine Kunden mit diskriminierenden Inhalten, beleidigenden Werbebildern, Rücksichtslosigkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen oder schockierenden Gewaltdarstellungen wirbt, handelt regelwidrig und schädigt sein Unternehmen durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit. 2014 gab es 111 problematische Fälle.

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Print- und Fahrzeugwerbung degradiert Frauen - Werberat rügt zwei sexistische Motive

BERLIN, 29. Dezember 2014 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper auf degradierende Art und Weise als Blickfang benutzten. Die auffällig gewordenen Firmen sind die Möbel Mitnahmemarkt GmbH aus Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) und der TV-Service Manfred Krysiak aus Hameln in Niedersachsen.

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Sexistische Frauenbilder auf Fahrzeugen und in Print - Der Werberat rügt vier uneinsichtige Unternehmen

BERLIN, 19. September 2014 (dw) – Der Deutsche Werberat, die selbstdisziplinäre Einrichtung der Werbewirtschaft, hat Unternehmen aus Berlin, Dresden, Magdeburg und Bad Tölz wegen frauenherabwürdigender Werbung öffentlich gerügt. Die Sanktionierung traf die Fahrschule Light aus Berlin, das Bauteam Zeuch aus Dresden, die Magdetour e.K. aus Magdeburg sowie Schuh Mayr aus Bad Tölz in Bayern.

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Halbjahresbilanz 2014 - Werberat verhängt mehr Rügen

BERLIN, 31. Juli 2014 (dw) – Deutlich mehr Kritik an Fahrzeugwerbung bei gleichbleibender Beschwerdezahl zu Werbung in TV, Print oder Online, so das Fazit des Deutschen Werberats zum ersten Halbjahr 2014. Zwar gab es einen Zuwachs bei den kritisierten Werbesujets von 11 Prozent, die Gesamtbeschwerdezahl nahm jedoch nur um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dies resultiert aus der wachsenden Einsicht von Kampagnenorganisationen, dass eine Flutung des Werberats mit Beschwerden keine Relevanz für den Verfahrensausgang hat. Neu beim Werberat ist die Rubrik der geschlechterdiskriminierenden Werbung.

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Frauendiskriminierende Plakatwerbung gerügt - Bowlinganbieter, Brauerei und Gerüstbaufirma im Visier des Werberats

BERLIN, 3. Juli 2014 (dw) – Der Deutsche Werberat hat erneut drei Unternehmen wegen frauendiskriminierender Werbung gerügt. Die Sanktionierung der Selbstkontrollinstitution traf die Joker GmbH aus Braunschweig (Niedersachsen), die Altenburger Brauerei GmbH aus dem thüringischen Altenburg sowie die Zeitzer Gerüstbau GmbH aus Zeitz in Sachsen-Anhalt.

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Alters- und frauendiskriminierende Werbung - Werberat rügt Pizzadienst, Tischlerei, Fliesenleger und Teppichverkäufer

BERLIN, 15. Mai 2014 (dw) – Mit frauendiskriminierender Werbung im Internet und auf Werbeflyern ist der Berliner Pizzalieferant Call a Pizza negativ aufgefallen. Den Protesten aus der Bevölkerung bezüglich Motiv und Slogan schloss sich der Werberat mit der Verhängung einer Öffentlichen Rüge ebenso an wie bei dem alters- und frauendiskriminierenden Plakat der Tischlerei Janssen aus Moers (NRW), der frauendiskriminierenden Fahrzeugwerbung des süddeutschen Fliesenlegers Patzsch (Niederlassungen in Bobingen bei Augsburg und München) sowie den sexistischen Onlinepräsentationen des Essener Teppichhändlers TEPGO. „Die Unternehmen verletzen in provokativer Weise die Würde von Frauen, um auf ihre jeweiligen Produkte aufmerksam zu machen“, erklärt Julia Busse, die Sprecherin der Selbstkontrolleinrichtung Deutscher Werberat.

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Sexistische Werbemotive - Werberat kritisiert frauenfeindliche Online- und Plakatwerbung

BERLIN, 12. März 2014 (dw) – Mit frauendiskriminierender Online-Werbung ist die Firma DQ-PP aus Nadrensee in Mecklenburg-Vorpommern negativ aufgefallen. Dem Protest aus der Bevölkerung bezüglich Motiv und Slogan schloss sich der Werberat mit der Verhängung einer Öffentlichen Rüge ebenso an wie dem zu den Plakaten der Städtewerbung Schnelle aus Büren (Nordrhein-Westfalen) und des Tele Service Center in Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz).

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Im Fokus: Das Frauenbild in der Werbung - Werberat bei Bürgern und Organisationen gefragt

BERLIN, 27. Februar 2014 (dw) – Mehr Beschwerden, mehr kritisierte Werbekampagnen, mehr Proteste von Frauen: Dies zeigt die heute veröffentlichte Arbeitsbilanz des Deutschen Werberats für 2013. Danach haben sich 1.350 Personen und Organisationen mit Beschwerden über 522 Werbeaktivitäten an die Selbstregulierungsinstanz in Berlin gewandt. Im Fokus stand erneut das Frauenbild in der Werbung.

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Nach Rüge des Werberats: redcoon tauscht beanstandete TV-Spots aus

BERLIN, 13. Dezember 2013 (dw) - Der Deutsche Werberat hatte vor wenigen Tagen einzelne Spots des Online-Discounthändlers redcoon (Aschaffenburg) wegen Frauendiskriminierung gerügt, jetzt reagierte das Unternehmen: redcoon teilte der Selbstkontrollinstanz mit, die beanstandeten Spots nicht mehr zu schalten und zugunsten des TV-Spots „Fußball“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt auszutauschen. Bei diesem hatte der Werberat von einer Beanstandung abgesehen, da nicht Frauen allgemein als „billig“ herabgesetzt würden.

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Sexistische Werbemotive beanstandet - Werberat rügt Spots eines deutschen Online-Händlers und Plakate einer schweizerischen Zigarettenfirma

BERLIN, 6. Dezember 2013 (dw) – Der Deutsche Werberat hat den Online-Discounthändler redcoon (Aschaffenburg) sowie den schweizerischen Zigarettenhersteller Fred and Fly sàrl (Lausanne) gerügt. Beide Unternehmen waren nicht bereit, die Werbemaßnahmen zurückzuziehen, die das Gremium beanstandet hat.

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Fahrzeug- und Anzeigenwerbung gerügt - Werberat kritisiert sexistische Entgleisungen von Nutzfahrzeughersteller und Faxdienstleister

BERLIN, 10. Oktober 2013 (dw) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen wegen frauenherabwürdigender Werbung gerügt. Dabei handelt es sich um Seka Nutzfahrzeuge aus Leverkusen und den Braunschweiger Faxdienstleister simple Communication. Öffentliche Rügen vermittelt der Werberat an die Massenmedien dann, wenn eine Firma der Beanstandung eines Werbemotivs durch das Gremium zunächst nicht folgen will.

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Geschlechterdiskriminierung in der Werbung - Werberat beteiligt sich an öffentlicher Debatte

BERLIN, 2. September 2013 (dw) - Die Geschäftsführerin des Deutschen Werberats Julia Busse hat am 2. September 2013 im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Kampagnenorganisation Pinkstinks Deutschland in Berlin eine Online-Petition des Vereins „Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!“ entgegengenommen. Die Rechtsanwältin betonte in diesem Zusammenhang: „Der intensive Dialog darüber, was für die Gesellschaft sexistische Werbung ist und was nicht, ist dem Werberat überaus wichtig. Auch beim Austausch der Meinungen dazu gilt: Vielfalt ist schön. Doch einseitige Interpretationen und das Ausblenden von vielleicht unerwünschten Fakten helfen nicht weiter.“

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