Werberat spricht Beanstandung aus: Wiesenhof-Spot überschreitet Grenzen deutlich

BERLIN, 28. Juni 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat den Wiesenhof-Spot beanstandet. Auch wenn das Unternehmen die Werbung bereits zurückgezogen und sich öffentlich dafür entschuldigt hat, sah sich die Selbstkontrolleinrichtung aufgrund der Schwere der Vorwürfe aus der Bevölkerung veranlasst, den Fall aufzugreifen.

Deutscher Werberat 2016 - 2019: Neuwahl des Entscheidungsgremiums

BERLIN, 19. Mai 2016 (dwr) – Heute Vormittag sind die Mitglieder des Deutschen Werberats neu gewählt worden, der Vorsitzende der Selbstkontrolleinrichtung der Werbewirtschaft, Dr. Hans-Henning Wiegmann, wurde im Amt bestätigt.

Werberat spricht 6 Rügen aus - Missbrauch der Flüchtlingsdebatte und Sexismus im Fokus

BERLIN, 12. Mai 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen wegen Gewaltverherrlichung sowie diskriminierender und angsterregender Werbung in Zusammenhang mit Flüchtlingen gerügt. Drei weitere Motive wurden als frauenerniedrigend sowie eines als männerherabwürdigend beanstandet und öffentlich missbilligt.

Gewaltverherrlichende Anzeigen- und Internetwerbung

Akzeptanz der Werberatsentscheidungen in der Branche weiter hoch

BERLIN, 10. März 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat sorgt für die Einhaltung der notwendigen Spielregeln innerhalb der Werbebranche. Die Selbstkontrolleinrichtung (getragen von den Verbänden der werbenden Wirtschaft, Medien, Agenturen, Marktforschung, Werbeberufe) hat jetzt die Bilanz für 2015 vorgelegt. Danach ist die Zahl der vom Werberat zu entscheidenden Fälle nahezu konstant geblieben – trotz der in der Bevölkerung gestiegenen Sensibilität insbesondere für das Thema sexistische Werbung. Die Durchsetzungsquote des Werberats stieg auf 90 Prozent.

Wegen sexistischer und gewaltbagatellisierender Werbung - Werberat rügt 6 Unternehmen

BERLIN, 16. Februar 2016 (dwr) – Die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft hat sechs uneinsichtige Firmen wegen ihrer Werbung gerügt, nachdem sie trotz Beanstandung des Deutschen Werberats ihre Werbung nicht absetzen oder korrigieren wollten.

Handwerker und Dienstleister werben sexistisch - Vier Rügen vom Werberat

BERLIN, 2. November 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper online, auf Plakaten, Flyern, Autos und in Anzeigen herabwürdigend als Blickfang benutzen und damit gegen die Branchenstandards der Werbewirtschaft gegen Herabwürdigung und Diskriminierung von Personen verstoßen.

Social Media: Werberat konkretisiert Kodex zur Alkoholwerbung

BERLIN, 29. September 2015 (dwr) - Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft und der Deutsche Werberat haben Erläuterungen zu den Verhaltensregeln der Selbstkontrolleinrichtung für Alkoholwerbung veröffentlicht. Sie richten sich an Hersteller alkoholhaltiger Getränke und haben das Ziel, die Anwendung des bestehenden Kodex auch in Social-Media-Auftritten sicherzustellen.

Unternehmen akzeptieren Beanstandungen - Werberat legt Halbjahresbilanz vor

BERLIN, 27. August 2015 (dwr) – Nur leicht gestiegen gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Werbemaßnahmen, über die der Deutsche Werberat, Konfliktregler zwischen werbenden Unternehmen und umworbenen Konsumenten, im ersten Halbjahr 2015 zu entscheiden hatte. Auch die Zahl der öffentlichen Rügen blieb nahezu konstant, so die Bilanz der Selbstkontrolleinrichtung.

Sexistische Werbung - Werberat rügt frauenherabwürdigende Motive

BERLIN, 26. März 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper auf degradierende Art und Weise als Blickfang in ihrer Werbung benutzen. Die auffällig gewordenen Firmen sind das Tierhaus-Landhof Tiernahrung und Landhandel aus Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern), die Lift Reith GmbH & Co. KG aus dem hessischen Ehrenberg/Rhön, die URR GmbH Universal Rohrreinigung & Kanalsanierung aus Nürnberg sowie das Funkhaus Coburg GmbH & Co. KG (Bayern).

Bilanz 2014 - Rote und gelbe Karten für 111 Kampagnen - Werberat setzt Bürgerwillen bei Unternehmen durch

BERLIN, 5. März 2015 (dwr) - Werbung kann vieles sein: laut, inspirierend, ironisch, provozierend, humorvoll, unsensibel, sachlich. Manche Unternehmen meinen, Aufmerksamkeit sei alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer um seine Kunden mit diskriminierenden Inhalten, beleidigenden Werbebildern, Rücksichtslosigkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen oder schockierenden Gewaltdarstellungen wirbt, handelt regelwidrig und schädigt sein Unternehmen durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit. 2014 gab es 111 problematische Fälle.

Seiten