Pressemitteilungen | Rügen

Überarbeiteter ICC-Werbe- und Marketingkodex - Deutscher Werberat hat Modernisierung des globale Regelwerks aktiv begleitet

BERLIN, 28. September 2018 (dwr) - Die Digitalisierung hat Eingang in die weltweit geltenden Mindeststandards für verantwortungsvolle Werbung der Internationalen Handelskammer (ICC) gefunden. Influencer, Blogger, Vlogger sind nun Teil des Kodex, ebenfalls neu ist die altersgemäße Definition von Kindern und Jugendlichen.

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Verstöße gegen den Werbekodex - Öffentliche Rügen des Werberats für rücksichtslose und herabwürdigende Werbung

BERLIN, 19. September 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat sieben Unternehmen wegen ihrer Werbemaßnahmen öffentlich gerügt, nachdem sie trotz Beanstandung durch das Gremium ihre Werbung nicht absetzen oder korrigieren wollten. Eine Rüge ging an ein Unternehmen, das einen sich erhängenden Menschen als Blickfang in der Werbung einsetzt. Sechs weitere Firmen wurden wegen ihrer männer- bzw. frauendiskriminierenden Werbung öffentlich gerügt. Bürgerinnen und Bürger hatten sich mit ihrer Kritik an den Deutschen Werberat gewandt. Die Institution der werbenden Unternehmen, Agenturen und Medien setzt bundesweit Standards für gesellschaftlich akzeptierte Wirtschaftswerbung.

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Werberat legt Halbjahresbilanz vor

BERLIN, 14. August 2018 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat heute seine Halbjahreszahlen für 2018 veröffentlicht. Danach ist die Zahl der Beschwerdefälle erneut leicht angestiegen. Die Durchsetzungsquote des Werberats liegt mit 92 Prozent weiter auf einem konstant hohen Niveau.

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SEXISMUS - Werberat rügt 'Sozialer Wohnungsbau'

BERLIN, 7. Januar 2008 (dw)- Wegen menschenunwürdiger Werbung hat der Deutsche Werberat eine Anzeige der Firma 'Sozialer Wohnungsbau Heuberg-Wagner GbR' in Bremen-Neustadt mit einer Öffentlichen Rüge angeprangert. Das Bild zeigt eine Frau mit einem im Genitalbereich ausgeschnittenen Rock, der die Sicht auf ihre Scham freigibt.

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Deutscher Werberat veröffentlicht digitalen Leitfaden

BERLIN, 24. Mai 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat im Rahmen der Überarbeitung seiner Internetseite einen digitalen Leitfaden veröffentlicht, der die Verhaltensregeln der Werbebranche erstmals auch bildhaft mit nachgestellten Werbemotiven erläutert. Auf Basis der Erfahrungen von mehr als 45 Jahren Werbeselbst-kontrolle wurden dafür rund 80 fiktive Werbemaßnahmen gestaltet. Anhand dieser Motive und den erläuternden Texten werden die von der Werbewirtschaft freiwillig gezogenen Grenzen anschaulich dargestellt.

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Vier Frauenhintern und eine Pizza - Werberat spricht Öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung aus

BERLIN, 20. April 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft, hat fünf Unternehmen öffentlich wegen ihrer sexistischen Werbung gerügt. Vier der Motive weisen eine Gemeinsamkeit auf: Die Unternehmen werben mit einem Frauenpo und einem mal mehr, mal weniger herabwürdigenden Slogan für ihre Dienstleistungen.

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Jahrbuch "Deutscher Werberat 2018" erschienen - Werberat legt Jahresbilanz vor

BERLIN, 15. März 2018 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat heute sein neues Jahrbuch und die Beschwerdebilanz für 2017 vorgelegt. Das Ergebnis: Die von den 46 Verbänden und Organisationen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW getragene Organisation prüfte im vergangenen Jahr rund 800 Werbemaßnahmen. Bei einem Viertel der vom Werberat zu entscheidenden 530 Fälle folgte das Gremium dem Protest der Beschwerdeführer. Die Beanstandungsquote blieb damit nahezu konstant gegenüber dem Vorjahr. Besonders beim Thema geschlechterdiskriminierende Werbung ist die Sensibilität in der Bevölkerung und bei den Unternehmen gewachsen.

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Drei Öffentliche Rügen - Werberat kritisiert sexistische Werbung

BERLIN, 12. September 2017 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat drei Unternehmen öffentlich gerügt, die sexistisch werben und sich der Körper von Frauen in herabwürdigender Art und Weise für ihre Motive bedienen.

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Halbjahresbilanz 2017 - Kritik an Online-Werbung stark gestiegen

BERLIN, 15. August 2017 (dwr) – Sprunghaft angestiegen ist die Kritik aus der Bevölkerung an Inhalten von Internet-Werbung. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres entschied der Deutsche Werberat über 57 Fälle gegenüber 37 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+54 Prozent). Damit betrug Online-Werbung fast ein Viertel der vom Gremium zu entscheidenden Werbemaßnahmen – gefolgt von TV-Spots und Plakatwerbung.

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Sexistische Werbung – Werberat rügt drei Unternehmen

BERLIN, 1. Juni 2017 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat drei Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen mit ihrer Werbung herabwürdigen und sich damit abseits der Werbewirtschaft und ihrer Branchenkodizes bewegen.

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Jahrbuch "Deutscher Werberat 2017" erschienen - Werberat legt Jahresbilanz vor

BERLIN, 16. März 2017 (dwr) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der Werbebranche, hat heute sein neues Jahrbuch und die Beschwerdebilanz für 2016 vorgelegt. Das Ergebnis: Erstmals in der 45-jährigen Geschichte des Werberats prüfte die von den 42 ZAW-Verbänden getragene Organisation mehr als 700 Werbemaßnahmen innerhalb eines Jahres. In knapp einem Drittel der vom Werberat zu entscheidenden 441 Fälle folgte das Gremium dem Protest der Beschwerdeführer. Die Beanstandungsquote blieb damit konstant gegenüber dem Vorjahr.

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Anpassungen an ständige Spruchpraxis - Kinderregeln des Werberats aktualisiert

BERLIN, 1. März 2017 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat heute eine aktualisierte Fassung seiner Verhaltensregeln für die Werbung vor und mit Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Das erstmals kurz nach Gründung der Selbstkontrolleinrichtung 1973 in Kraft getretene Regelwerk legt jetzt Standards für die Werbung im Zusammenhang mit Minderjährigen in Radio, Fernsehen und Telemedien fest.

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Werberat rügt sexistische Plakatwerbung

BERLIN, 14. Februar 2017 (dwr) - Der Deutsche Werberat hat die Gerüstbau Samiez GmbH aus Ronnenberg bei Hannover und den Reifenhändler FIRSTSTOP Schwerin wegen ihrer frauenherabwürdigenden Außenwerbung öffentlich kritisiert und gerügt.

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HEROIN KIDS verletzt Branchenstandards - Werberat rügt Drogenmotiv

BERLIN, 16. Dezember 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat das Berliner Unternehmen HEROIN KIDS für sein an Laternenmasten plakatiertes Werbemotiv öffentlich gerügt. Die Werbung ist nach Ansicht der Selbstkontrolleinrichtung der Werbewirtschaft als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder und Jugendliche zu bewerten.

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Sexistische Werbemotive: Werberat rügt sechs Unternehmen

BERLIN, 14. Oktober 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat sechs Unternehmen wegen sexistischer Werbung öffentlich gerügt: Ob Imbisswand, Internet, Fahrzeug oder Aufsteller, in allen Fällen zeigten sich die Unternehmen uneinsichtig und änderten oder stoppten ihre vom Werberat beanstandete Werbung zunächst nicht.

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Halbjahresbilanz 2016: Wiesenhof treibt Beschwerdezahlen in die Höhe

BERLIN, 15. August 2016 (dwr) - 1.545 Beschwerden gingen in den ersten sechs Monaten beim Deutschen Werberat in Berlin ein. Davon entfielen allein rund 1.000 Proteste auf das Online-Werbevideo von Wiesenhof, das der Werberat beanstandet hatte. Insgesamt prüfte die Selbstkontrolleinrichtung 365 Werbemaßnahmen und rügte 15 Unternehmen öffentlich, so die wichtigsten Kennzahlen der Halbjahresbilanz 2016.

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Werberat spricht Beanstandung aus: Wiesenhof-Spot überschreitet Grenzen deutlich

BERLIN, 28. Juni 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat den Wiesenhof-Spot beanstandet. Auch wenn das Unternehmen die Werbung bereits zurückgezogen und sich öffentlich dafür entschuldigt hat, sah sich die Selbstkontrolleinrichtung aufgrund der Schwere der Vorwürfe aus der Bevölkerung veranlasst, den Fall aufzugreifen.

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Deutscher Werberat 2016 - 2019: Neuwahl des Entscheidungsgremiums

BERLIN, 19. Mai 2016 (dwr) – Heute Vormittag sind die Mitglieder des Deutschen Werberats neu gewählt worden, der Vorsitzende der Selbstkontrolleinrichtung der Werbewirtschaft, Dr. Hans-Henning Wiegmann, wurde im Amt bestätigt.

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Werberat spricht 6 Rügen aus - Missbrauch der Flüchtlingsdebatte und Sexismus im Fokus

BERLIN, 12. Mai 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen wegen Gewaltverherrlichung sowie diskriminierender und angsterregender Werbung in Zusammenhang mit Flüchtlingen gerügt. Drei weitere Motive wurden als frauenerniedrigend sowie eines als männerherabwürdigend beanstandet und öffentlich missbilligt.

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Akzeptanz der Werberatsentscheidungen in der Branche weiter hoch

BERLIN, 10. März 2016 (dwr) – Der Deutsche Werberat sorgt für die Einhaltung der notwendigen Spielregeln innerhalb der Werbebranche. Die Selbstkontrolleinrichtung (getragen von den Verbänden der werbenden Wirtschaft, Medien, Agenturen, Marktforschung, Werbeberufe) hat jetzt die Bilanz für 2015 vorgelegt. Danach ist die Zahl der vom Werberat zu entscheidenden Fälle nahezu konstant geblieben – trotz der in der Bevölkerung gestiegenen Sensibilität insbesondere für das Thema sexistische Werbung. Die Durchsetzungsquote des Werberats stieg auf 90 Prozent.

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Wegen sexistischer und gewaltbagatellisierender Werbung - Werberat rügt 6 Unternehmen

BERLIN, 16. Februar 2016 (dwr) – Die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft hat sechs uneinsichtige Firmen wegen ihrer Werbung gerügt, nachdem sie trotz Beanstandung des Deutschen Werberats ihre Werbung nicht absetzen oder korrigieren wollten.

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Handwerker und Dienstleister werben sexistisch - Vier Rügen vom Werberat

BERLIN, 2. November 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper online, auf Plakaten, Flyern, Autos und in Anzeigen herabwürdigend als Blickfang benutzen und damit gegen die Branchenstandards der Werbewirtschaft gegen Herabwürdigung und Diskriminierung von Personen verstoßen. Die auffällig gewordenen Unternehmen sind die Tischlerei Vorwerk aus Hamburg, KartonProfis.de ebenfalls aus Hamburg, Uwe Meiners aus Bockhorn (Niedersachsen) und Daniel Hoffmann aus Drei Gleichen (Thüringen).

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Social Media: Werberat konkretisiert Kodex zur Alkoholwerbung

BERLIN, 29. September 2015 (dwr) - Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft und der Deutsche Werberat haben Erläuterungen zu den Verhaltensregeln der Selbstkontrolleinrichtung für Alkoholwerbung veröffentlicht. Sie richten sich an Hersteller alkoholhaltiger Getränke und haben das Ziel, die Anwendung des bestehenden Kodex auch in Social-Media-Auftritten sicherzustellen.

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Unternehmen akzeptieren Beanstandungen - Werberat legt Halbjahresbilanz vor

BERLIN, 27. August 2015 (dwr) – Nur leicht gestiegen gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Werbemaßnahmen, über die der Deutsche Werberat, Konfliktregler zwischen werbenden Unternehmen und umworbenen Konsumenten, im ersten Halbjahr 2015 zu entscheiden hatte. Auch die Zahl der öffentlichen Rügen blieb nahezu konstant, so die Bilanz der Selbstkontrolleinrichtung.

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Sexistische Werbung - Werberat rügt frauenherabwürdigende Motive

BERLIN, 26. März 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper auf degradierende Art und Weise als Blickfang in ihrer Werbung benutzen. Die auffällig gewordenen Firmen sind das Tierhaus-Landhof Tiernahrung und Landhandel aus Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern), die Lift Reith GmbH & Co. KG aus dem hessischen Ehrenberg/Rhön, die URR GmbH Universal Rohrreinigung & Kanalsanierung aus Nürnberg sowie das Funkhaus Coburg GmbH & Co. KG (Bayern).

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Bilanz 2014 - Rote und gelbe Karten für 111 Kampagnen - Werberat setzt Bürgerwillen bei Unternehmen durch

BERLIN, 5. März 2015 (dwr) - Werbung kann vieles sein: laut, inspirierend, ironisch, provozierend, humorvoll, unsensibel, sachlich. Manche Unternehmen meinen, Aufmerksamkeit sei alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer um seine Kunden mit diskriminierenden Inhalten, beleidigenden Werbebildern, Rücksichtslosigkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen oder schockierenden Gewaltdarstellungen wirbt, handelt regelwidrig und schädigt sein Unternehmen durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit. 2014 gab es 111 problematische Fälle.

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Print- und Fahrzeugwerbung degradiert Frauen - Werberat rügt zwei sexistische Motive

BERLIN, 29. Dezember 2014 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper auf degradierende Art und Weise als Blickfang benutzten. Die auffällig gewordenen Firmen sind die Möbel Mitnahmemarkt GmbH aus Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) und der TV-Service Manfred Krysiak aus Hameln in Niedersachsen.

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Sexistische Frauenbilder auf Fahrzeugen und in Print - Der Werberat rügt vier uneinsichtige Unternehmen

BERLIN, 19. September 2014 (dw) – Der Deutsche Werberat, die selbstdisziplinäre Einrichtung der Werbewirtschaft, hat Unternehmen aus Berlin, Dresden, Magdeburg und Bad Tölz wegen frauenherabwürdigender Werbung öffentlich gerügt. Die Sanktionierung traf die Fahrschule Light aus Berlin, das Bauteam Zeuch aus Dresden, die Magdetour e.K. aus Magdeburg sowie Schuh Mayr aus Bad Tölz in Bayern.

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Halbjahresbilanz 2014 - Werberat verhängt mehr Rügen

BERLIN, 31. Juli 2014 (dw) – Deutlich mehr Kritik an Fahrzeugwerbung bei gleichbleibender Beschwerdezahl zu Werbung in TV, Print oder Online, so das Fazit des Deutschen Werberats zum ersten Halbjahr 2014. Zwar gab es einen Zuwachs bei den kritisierten Werbesujets von 11 Prozent, die Gesamtbeschwerdezahl nahm jedoch nur um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dies resultiert aus der wachsenden Einsicht von Kampagnenorganisationen, dass eine Flutung des Werberats mit Beschwerden keine Relevanz für den Verfahrensausgang hat. Neu beim Werberat ist die Rubrik der geschlechterdiskriminierenden Werbung.

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Frauendiskriminierende Plakatwerbung gerügt - Bowlinganbieter, Brauerei und Gerüstbaufirma im Visier des Werberats

BERLIN, 3. Juli 2014 (dw) – Der Deutsche Werberat hat erneut drei Unternehmen wegen frauendiskriminierender Werbung gerügt. Die Sanktionierung der Selbstkontrollinstitution traf die Joker GmbH aus Braunschweig (Niedersachsen), die Altenburger Brauerei GmbH aus dem thüringischen Altenburg sowie die Zeitzer Gerüstbau GmbH aus Zeitz in Sachsen-Anhalt.

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Alters- und frauendiskriminierende Werbung - Werberat rügt Pizzadienst, Tischlerei, Fliesenleger und Teppichverkäufer

BERLIN, 15. Mai 2014 (dw) – Mit frauendiskriminierender Werbung im Internet und auf Werbeflyern ist der Berliner Pizzalieferant Call a Pizza negativ aufgefallen. Den Protesten aus der Bevölkerung bezüglich Motiv und Slogan schloss sich der Werberat mit der Verhängung einer Öffentlichen Rüge ebenso an wie bei dem alters- und frauendiskriminierenden Plakat der Tischlerei Janssen aus Moers (NRW), der frauendiskriminierenden Fahrzeugwerbung des süddeutschen Fliesenlegers Patzsch (Niederlassungen in Bobingen bei Augsburg und München) sowie den sexistischen Onlinepräsentationen des Essener Teppichhändlers TEPGO. „Die Unternehmen verletzen in provokativer Weise die Würde von Frauen, um auf ihre jeweiligen Produkte aufmerksam zu machen“, erklärt Julia Busse, die Sprecherin der Selbstkontrolleinrichtung Deutscher Werberat.

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Sexistische Werbemotive - Werberat kritisiert frauenfeindliche Online- und Plakatwerbung

BERLIN, 12. März 2014 (dw) – Mit frauendiskriminierender Online-Werbung ist die Firma DQ-PP aus Nadrensee in Mecklenburg-Vorpommern negativ aufgefallen. Dem Protest aus der Bevölkerung bezüglich Motiv und Slogan schloss sich der Werberat mit der Verhängung einer Öffentlichen Rüge ebenso an wie dem zu den Plakaten der Städtewerbung Schnelle aus Büren (Nordrhein-Westfalen) und des Tele Service Center in Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz).

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Im Fokus: Das Frauenbild in der Werbung - Werberat bei Bürgern und Organisationen gefragt

BERLIN, 27. Februar 2014 (dw) – Mehr Beschwerden, mehr kritisierte Werbekampagnen, mehr Proteste von Frauen: Dies zeigt die heute veröffentlichte Arbeitsbilanz des Deutschen Werberats für 2013. Danach haben sich 1.350 Personen und Organisationen mit Beschwerden über 522 Werbeaktivitäten an die Selbstregulierungsinstanz in Berlin gewandt. Im Fokus stand erneut das Frauenbild in der Werbung.

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Nach Rüge des Werberats: redcoon tauscht beanstandete TV-Spots aus

BERLIN, 13. Dezember 2013 (dw) - Der Deutsche Werberat hatte vor wenigen Tagen einzelne Spots des Online-Discounthändlers redcoon (Aschaffenburg) wegen Frauendiskriminierung gerügt, jetzt reagierte das Unternehmen: redcoon teilte der Selbstkontrollinstanz mit, die beanstandeten Spots nicht mehr zu schalten und zugunsten des TV-Spots „Fußball“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt auszutauschen. Bei diesem hatte der Werberat von einer Beanstandung abgesehen, da nicht Frauen allgemein als „billig“ herabgesetzt würden.

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Sexistische Werbemotive beanstandet - Werberat rügt Spots eines deutschen Online-Händlers und Plakate einer schweizerischen Zigarettenfirma

BERLIN, 6. Dezember 2013 (dw) – Der Deutsche Werberat hat den Online-Discounthändler redcoon (Aschaffenburg) sowie den schweizerischen Zigarettenhersteller Fred and Fly sàrl (Lausanne) gerügt. Beide Unternehmen waren nicht bereit, die Werbemaßnahmen zurückzuziehen, die das Gremium beanstandet hat.

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Fahrzeug- und Anzeigenwerbung gerügt - Werberat kritisiert sexistische Entgleisungen von Nutzfahrzeughersteller und Faxdienstleister

BERLIN, 10. Oktober 2013 (dw) – Der Deutsche Werberat hat zwei Unternehmen wegen frauenherabwürdigender Werbung gerügt. Dabei handelt es sich um Seka Nutzfahrzeuge aus Leverkusen und den Braunschweiger Faxdienstleister simple Communication. Öffentliche Rügen vermittelt der Werberat an die Massenmedien dann, wenn eine Firma der Beanstandung eines Werbemotivs durch das Gremium zunächst nicht folgen will.

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Geschlechterdiskriminierung in der Werbung - Werberat beteiligt sich an öffentlicher Debatte

BERLIN, 2. September 2013 (dw) - Die Geschäftsführerin des Deutschen Werberats Julia Busse hat am 2. September 2013 im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Kampagnenorganisation Pinkstinks Deutschland in Berlin eine Online-Petition des Vereins „Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!“ entgegengenommen. Die Rechtsanwältin betonte in diesem Zusammenhang: „Der intensive Dialog darüber, was für die Gesellschaft sexistische Werbung ist und was nicht, ist dem Werberat überaus wichtig. Auch beim Austausch der Meinungen dazu gilt: Vielfalt ist schön. Doch einseitige Interpretationen und das Ausblenden von vielleicht unerwünschten Fakten helfen nicht weiter.“

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Sexistische Motive - Lieferservice und Onlineblatt werben frauenfeindlich

BERLIN, 29. August 2013 (dw) – Mit frauendiskriminierender Fahrzeugwerbung ist Marks Foodservice aus dem süddeutschen Ettlingen negativ aufgefallen. Dem Protest aus der Bevölkerung bezüglich Motiv und Slogan schloss sich der Werberat mit der Verhängung einer Öffentlichen Rüge ebenso an wie bei dem Online-Anzeigenblatt "Neue Nordhäuser Zeitung" aus Thüringen.

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Diskriminierende und würdelose Werbung - Werberat attackiert zwei Firmen

BERLIN, 31. Juli 2013 (dw) – Der Deutsche Werberat hat ein Handelsunternehmen in Halle und einen Gastronomiebetrieb in Celle wegen frauenherabwürdigender Werbesujets mit Öffentlichen Rügen kritisiert. „Wer mit Bildern und Texten in der Werbung auf sein Leistungsangebot aufmerksam macht, die Frauen nicht als Subjekt, sondern als Konsum-Objekt nahelegen, handelt würdelos", sagte ein Sprecher der Institution in Berlin. Fehle, wie bei den zwei Firmen, die Einsicht darin, muss mit Rügen des Werberats rechnen, der die Vorgänge über die Massenmedien veröffentlicht.

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"Werbung, die Frauen diskriminiert" Deutscher Werberat rügt drei Firmen

BERLIN, 26. Juni 2013 (dw) - Wegen frauenherabwürdigender Werbeaktivitäten von Firmen in drei Städten hat der Deutsche Werberat, Selbstkontrollinstanz der Werbewirtschaft, Öffentliche Rügen ausgesprochen. "Die betroffenen Unternehmen haben bisher nicht eingesehen, dass die von uns beanstandeten Bilder nicht der Standesauffassung der Branche entsprechen. Deshalb stoßen wir mit Hilfe der Rügen eine öffentliche Diskussion über die Motive an", sagte ein Sprecher der Organisation in Berlin.

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Bevölkerung nutzt Beschwerdeangebot der Wirtschaft - Werberat erhielt 915 Proteste gegen 479 Werbekampagnen

BERLIN, 25. März 2013 (dw) - Die Bürger in Deutschland lassen sich nicht nur von der Wirtschaft als Kunden mit Informationen über das Angebot umwerben, sie begleiten das kommerzielle Werbegeschehen auch mit kritischem Blick. Das geht aus der Arbeitsbilanz des Deutschen Werberats hervor, die das Gremium jetzt in Berlin für das Jahr 2012 vorstellte. Danach haben sich 915 Konsumenten mit Beschwerden über 479 Werbeaktivitäten an die Institution in Berlin gewandt. Die Motive der Proteste reichten von vermuteten Rechtsverstößen bis hin zu sozial motivierten Gründen wie beispielsweise unterstellter Diskriminierung von Menschen, Gewaltverherrlichung oder Gefährdung von Kindern oder Jugendlichen.

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Zwei Rügen vom Werberat: Busen-Alkohol und Küchen-Nackte

BERLIN, 8. November 2012 (dw) - Der Deutsche Werberat hat zwei Firmen öffentlich wegen sexistischer, frauendemütigender Werbemotive gerügt. Dabei handelt es sich um den Alkoholproduzenten "G-Spirits" in Tapfheim (Schwaben/Landkreis Donau-Ries) sowie um das sächsische Handelsunternehmen "Küche direct Leipzig". Öffentliche Rügen vermittelt der Werberat an die Massenmedien dann, wenn eine Firma der Beanstandung eines Werbemotivs durch das Gremium zunächst nicht folgen will.

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40 Jahre Werberat / Mitbestimmung der Verbraucher durchgesetzt - Hohe Erfolgsquote für Werbekritiker

- Vorsitzender Wiegmann sieht Arbeit politisch bedroht -

BERLIN, 6. November 2012 (dw) - Der Deutsche Werberat hat anlässlich seines 40-jährigen Bestehens eine Bilanz des Konfliktmanagements zwischen werbenden Firmen und Verbrauchern in Berlin veröffentlicht. Danach bearbeitete das Gremium in den vier Jahrzehnten 17.756 Beschwerden aus der Bevölkerung über 7.746 Werbeaktivitäten. Bei 2.595 Kampagnen oder einem Drittel erwirkten die Proteste mit Hilfe des Werberats den Rückzug oder die Änderung der Werbung. "Diese hohe Erfolgsquote bescheinigt den Bürgern ausgeprägte Kompetenz als Werbekritiker", schreibt das Gremium in seinem Bericht. Auch lasse sich an den Daten ablesen, dass die Bevölkerung die Institution als Korrektiv nutzt und damit als wesentlicher Teil der freiwilligen Reinigungskraft der Werbebranche wirkt.

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Rüge vom Werberat - Metzgermeister Mayers scharfe Lola

BERLIN, 10. Juli 2012 (dw) - Das Bild auf dem Plakat der Metzgerei Mayer in Landshut ist offensichtlich eindeutig zweideutig. Unter der Überschrift "scharf, aber mit Geschmack" liegen verschiedene Würstchensorten. Daneben ist eine Frau abgebildet, sie zieht mit dem Daumen ihr einziges Kleidungsstück - ein transparentes Höschen - Richtung Wurstwaren. Dazu der weitere Text mit den Produktnamen "Rote Lola, Lolita und Kolbasz, natürlich von: Metzger Mayer".

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Werberat rügt Bob's Coffee in Augsburg - Haben Sie "Heute schon genudelt?"

BERLIN, 12. Juni 2012 (dw) - Eine Frau sitzt in Reizwäsche und hochhackigen Schuhen mit gespreizten Beinen vor einem Teller Nudeln mit Tomatensoße - alles vierfarbig und auf Plakaten im Stadtbild von Augsburg. Schlagzeile darauf: "Heute schon genudelt?". Dieses Werbemotiv schaltet die Bob's Gastro GmbH für ihr Restaurant-Kaffee nicht nur im Augsburger Eisstadion, sondern auch auf Flächen an Straßen in der Stadt. Das führte zu Beschwerden beim Deutschen Werberat in Berlin.

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Werberat: "Ausbeutung von Nacktheit" - Hamburger Möbelhaus gerügt

BERLIN, 21. März 2012 (dw) - Der Deutsche Werberat hat das in Hamburg ansässige Möbelhaus Tristan Einrichtungs GmbH wegen grober Ausbeutung von Nacktheit, gekoppelt mit würdelosen Details öffentlich gerügt. Das Unternehmen macht auf einen Räumungsverkauf mit der Abbildung einer nackten Frau auf seinen Umzug innerhalb der Stadt aufmerksam. Der Kopf der Frau steckt unter einer braunen Tüte mit einem darauf von Hand gezeichneten Prozentzeichen. Ihr Schambereich wird nicht ganz vollständig vom Logo der Firma mit der Aufschrift verdeckt 'Die Wäscherei Das Möbelhaus'.

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Kritik an Firmenwerbung - Werberat überprüft 407 Werbekampagnen

BERLIN, 15. Februar 2012 (dw) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der Wirtschaft, hat im vergangenen Jahr 407 Werbemaßnahmen von Unternehmen überprüft, zu denen aus der Bevölkerung 755 einzelne Beschwerden vorlagen. Wie das Gremium jetzt in Berlin mitteilte, fielen davon 145 Kampagnen unter anderem wegen vermuteter Rechtsverstöße nicht in die Kompetenz des Gremiums; sie wurden an klagebefugte Instanzen weitergeleitet. Zu begutachten hatte der Werberat 262 Schaltungen wie Spots, Anzeigen, Plakate und Prospekte sowie Werbeaktivitäten im Internet, 12 Prozent weniger als im Vorjahr.

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Frauen demütigender Prospekt - Werberat rügt Gastwirtschaft 'Alter Kanal'

BERLIN, 26. Oktober 2011 (dw) - Der Deutsche Werberat hat die Waldwirtschaft "Alter Kanal" (Inhaber: Andreas Huisgen) öffentlich gerügt.

Die Gaststätte preist ihre Wildspeisen mit einer fast nackten Frau unter der Überschrift "Total wild" an.

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Werberat rügt Online-Shop - Leichenteile im Kühlschrank

BERLIN, 12. Oktober 2011  (dw) - Wie bekommt man Aufmerksamkeit bei Verbrauchern, wenn man ihnen Kühlschränke und gleichzeitig Krimis verkaufen will? Das Unternehmen redcoon GmbH (Aschaffenburg) hatte sich für die Anzeige in der Samstagsausgabe einer überregionalen Zeitung Spezielles ausgedacht, was zu Beschwerden beim Deutschen Werberat in Berlin führte.

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Gremium prüft 191 Werbemaßnahmen: Was macht der Hund in der Waschtrommel?

BERLIN, 15. September 2011 (dw) - Kinder lassen sich auf ihrer Welterkundung anregen. Bilderbücher sind die ersten Fenster zu den Dingen der Menschen. Werbeprospekte auch? Eine große Warenhauskette warb in einer breit gestreuten Zeitungsbeilage für eine Waschmaschine mit den Worten "Saubere Leistung".

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Rüge für sexistisches Plakat in Heilbronn - Friseur wirbt unter der Gürtellinie

BERLIN, 5. August 2011 (dw) - Der Deutsche Werberat hat den Heilbronner Friseur Volker Gogel-Beck öffentlich wegen Frauen erniedrigender Werbung auf einem Großplakat gerügt. Die Firma macht für ihr Handwerk mit der Abbildung einer mit dem Rücken zum Betrachter stehenden halbnackten Frau in Reizwäsche aufmerksam: Vor ihren gespreizten Beinen sitzt ein Mann, der die Frau süffisant lächelnd fragt: "Neue Frisur, Schatz?".

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Getränkehändler greift werblich daneben: Rüge für sexistischen Flyer

BERLIN, 27. Juli 2011 (dw) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrollinstanz der Werbewirtschaft, hat den im oberbayerischen Frauenneuharting ansässigen Händler Getränke Daberger öffentlich gerügt. Das Unternehmen bewirbt seinen Lieferservice mit einer halbnackten auf dem Bauch liegenden Frau und dem Werbetext "Wir erfüllen euch jeden Wunsch".

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Werberat verhängt zwei Rügen - TV-Sender verstört Kinder

BERLIN, 11. Mai 2011 (dw) - Der Deutsche Werberat hat den Fernsehsender NBC Universal Deutschland (München) öffentlich gerügt. Anlass war ein blutrünstiges Plakat, das unter anderem an Haltestellen hängt. Auch das Handelsunternehmen Manhattan Spirits GbR (Remagen) zog sich den öffentlich verbreiteten Tadel zu. Der Händler alkoholhaltiger Getränke macht im Internet in einer Weise auf seine Erzeugnisse aufmerksam, die gleich mehrfach gegen Branchenregeln verstößt.

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Starker Anstieg der Beschwerden - Deutlich mehr Arbeit für den Werberat

BERLIN, 31. März 2011 (dw) - Der Deutsche Werberat hat jetzt in Berlin seine Arbeitsbilanz für das Jahr 2010 vorgelegt. Danach hatte das Gremium, dem 13 Experten aller Bereiche der Werbewirtschaft angehören, über Proteste gegen 298 Kampagnen zu entscheiden. Das waren 17 Prozent mehr als im Vorjahr mit 255 kritisierten Plakaten, Spots, Anzeigen und Onlineschaltungen.

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Bilanz erstes Halbjahr - Mehr Web-Kampagnen kritisiert

BERLIN, 2. September 2010 (dw) - Sprunghaft angestiegen ist die Menge von Werbemaßnahmen im Internet, über die sich Konsumenten beim Deutschen Werberat beschwert haben. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres gerieten 30 Kampagnen in den Fokus von Protesten gegenüber nur 9 im Vergleich zu 2009. Damit betrug der Web-Anteil der von dem Gremium zu entscheidenden Werbekampagnen fast ein Drittel - lediglich noch leicht übertroffen von Außenwerbung mit 34 und TV-Spots mit 31 kritisierten Kampagnen.

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Sexismus - "Sagt der Stefan zu der Uschi..."

BERLIN, 29. Juli 2010 (dw) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrollinstanz der werbenden Firmen, Agenturen und Medien, hat den in Hamburg ansässigen Getränkehändler KaMu Original GmbH öffentlich gerügt. Das Unternehmen bewirbt sein alkoholhaltiges Mischgetränk aus Cola und Wein unter dem Namen KaMu-Kalte Muschi mit folgendem Werbetext auf seiner Internet-Seite:

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Werberat rügt Diskothekenbetreiber - Andy Pönicke wirbt sexistisch

BERLIN, 27. Juli 2010 (dw) - Von Schweiß glänzende geöffnete Frauenbeine bis zur Scham, dazwischen die Silhouette der Stadt Dresden und der Slogan "Titten, Techno und Trompeten" - mit dieser Gestaltung macht Diskothekenbetreiber Andy Pönicke per Handzettel auf seinen Betrieb in der sächsischen Landeshauptstadt aufmerksam. Dagegen protestierten Bürger und die Gleichstellungsbeauftragte Dresdens beim Deutschen Werberat in Berlin.

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Brauerei in Brandenburg verstößt gegen Regeln - Gerügt: 'Marathon Bier' und 'flüssige Seelsorge'

BERLIN, 26. Juli 2010 (dw) - Die Klosterbrauerei Neuzelle GmbH, weltliche Privatfirma in Brandenburg, ist vom Deutschen Werberat wegen einzelner Produktbezeichnungen und Werbeaussagen öffentlich gerügt worden. Unter anderem wirbt der Getränkehersteller auf der Internetseite für seine alkoholhaltige Biersorte Seelsorger mit dem Text: "Ein flüssiger Seelsorger, der so manche Lasten des Alltags vergessen lässt".

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Werberat rügt Bremer Schutzblech-Händler - Sexistisch: "Was Hartes für hinten"

BERLIN, 22. Juli 2010 (dw) - Man kann es kaum erkennen, aber die Sache ist eindeutig: Der Bremer Hersteller von Fahrrad-Schutzblechen pureplate GmbH wirbt im Internet mit der Abbildung einer Frau in Unterwäsche - von hinten. Dazu steht der Text "Was Hartes für hinten!". Das sei klar sexistisch, beschwerten sich Bürger beim Deutschen Werberat, eine Institution der werbenden Unternehmen, Agenturen und Medien, die für gesellschaftlich akzeptierte Werbeformen der Wirtschaft sorgt.

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Gewalttätige Werbung - Werberat rügt Kampfsport-Schule

BERLIN, 1. Juni 2010 (dw) - Der Deutsche Werberat hat die Kampfkunst-Schule Wing Tsun Concepts im hessischen Karben für die Abbildung einer übertrieben gewalttätigen Kampfszene in ihrer Flyer-Werbung gerügt. Der Leiter der Sportstätte, Lutz Schmidt, zeigte sich uneinsichtig gegenüber der Kritik des Beschwerdeführers und den Argumenten des Werberats und beharrt vorerst auf Verbreitung des Prospekts.

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Werberat stoppt 69 Kampagnen - Tod eines Kaffeefilters, Größe im Unterleib und wenn die Kuh 'Paula' heißt

BERLIN, 16. März 2010 (dw) - Werbung muss auffallen, sonst erfüllt sie nicht ihren betriebswirtschaftlichen Zweck. Manche Unternehmen schießen dabei über die in der Bevölkerung akzeptierten Bilder, Texte oder Werbefilme hinaus, sie meinen, Aufmerksamkeit ist alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer seine umworbenen Kunden mit brutalen, diskriminierenden, religiös verletzenden oder Kinder gefährdenden Werbemotiven schockt, handelt regelwidrig und schädigt seine Firma durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit.

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Beschwerde der Gewerkschaft ver.di - Werberat rügt Firma 'Royal Mainz'

BERLIN, 11. Februar 2010 (dw) - Der Deutsche Werberat hat die Firma 'Royal Mainz' (Inhaber: Michael Gores) gerügt. Der in Mainz ansässige Clubbetreiber wirbt auf Plakaten und Onlinebannern mit der Abbildung einer halbnackten Frau unter dem Angebot "Die Liköre Ficken und Orgasmus für nur 1,- Euro".

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Werberat rügt Disko 'Fahrenheit 100' - Frauenunterleib als Blickfang

BERLIN, 19. Januar 2010 (dw) - Der Deutsche Werberat hat der Dresdner Diskothek 'Fahrenheit 100' eine Öffentliche Rüge wegen eines diskriminierenden Anzeigenmotivs erteilt. Unter der Überschrift "Titten, Techno & Trompeten" ist ein Frauenunterleib im Tanga und gespreizten Beinen zu sehen. Die Stadt Dresden hatte sich an das Gremium mit der Bitte um Prüfung gewandt, nachdem das Ordnungsamt nach der Gewerbeordnung keine Möglichkeit zum Einschreiten gegen das Bild gesehen hatte.

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Werberat rügt Oberbergischen Raumausstatter - Eine Frau ist kein 'geiler Bodenbelag'

BERLIN, 9. November 2009 (dw) - Auf Firmentransportern des Unternehmens Dieter Holschbach GmbH im Oberbergischen Morsbach steht der Text "Wir machen Geile Bodenbeläge". Darunter räkelt sich eine nackte Frau mit geöffneten Schenkeln.

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Werberat rügt Disco-Unternehmen - Alkohol-Absturz in München

BERLIN, 9. November 2009 (dw) - Die Arte Gastronomie - und BetriebsAG (Sitz Nürnberg) betreibt in München drei Disco-Clubs mit 11 Bars. Um auf dieses Angebot hinzuweisen, schaltet der Betreiber in Hörfunk und Internet Werbespots mit dem Text "Am Freitag ist wieder Absturzgefahr...ein Getränk bestellen, zwei bekommen...".

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HALBZEIT WERBERAT - Krise fördert Schmuddelwerbung

BERLIN, 18. August 2009 (dw) - Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolle der Werbebranche, hat werbende Unternehmen zu mehr Rücksichtnahme auf die Gefühle von Konsumenten aufgefordert. Die Anzahl der von Protesten aus der Bevölkerung betroffenen kommerziellen Werbekampagnen sei im ersten Halbjahr um ein Viertel auf 147 gestiegen, berichtete ein Sprecher des Gremiums in Berlin. Die Beanstandungen durch den Werberat hätten sich im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel von 30 auf 39 und davon die Anzahl der verhängten Rügen von 3 auf 5 erhöht.

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Werberegeln für Lebensmittel in Kraft

BERLIN, 30. Juni 2009 (dw) - Ab 1. Juli 2009 unterwerfen sich Hersteller, Handel, Medien und Agenturen Verhaltensgrundsätzen des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel. "Das von den 43 Verbänden des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft geschaffene Regelwerk hilft auf unbürokratische Weise bei der Einhaltung der umfassenden Regelung der Werbung für Nahrungsgüter und setzt Standards auf freiwilliger Grundlage", erläuterte ein Sprecher des Werberats in Berlin.

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Blutrünstige Computer-Werbung

BERLIN, 2. Juni 2009 (dw) - Blut spritzt vom Kopf eines boxenden Mannes, blutig sein Unterhemd, blutgetränkt auch seine bandagierten Fäuste - was hat dieses Bild in einer Anzeige des in Frankfurt/M. ansässigen Unternehmens MSI Technology zu suchen, wenn es um die Offerte für einen Computer geht? "Unschlagbar", so überschrieb die Firma ihr Angebot mit dem blutrünstigen Bild. Für den Deutschen Werberat geht solche Gewalt verherrlichende Präsentation eines Laptops zu weit.

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KONSUMENTENSCHUTZ - Werberat bekam 2008 mehr zu tun

BERLIN, 24. März 2009 (dw) - Produzierende Unternehmen, Handel und andere Branchen des Dienstleistungssektors können ab Mai dieses Jahres ihre Werbung vor Veröffentlichung in den Medien vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) auf ihre Vereinbarkeit mit selbstdisziplinären Regeln und Rechtsvorschriften prüfen lassen.

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WERBERAT RÜGT ENTGLEISUNGEN - Frauen "24 h open", auch mit Wasser

BERLIN, 3. März 2009 (dw) - Als "demütigend, herabwürdigend und damit menschenunwürdig" hat der Deutsche Werberat die Firmenpropaganda der Hotelkette Hostel A&O (Beiersdorf-Freudenberg) sowie des Fassadenbauers WOFA GmbH (Weil in Schönbuch) öffentlich gerügt. "Beide Unternehmen beleidigen Frauen in grober sexistischer Geschmacksverirrung durch die Art der gezeigten Werbebilder", sagte ein Sprecher der selbstdisziplinären Institution der Werbebranche in Berlin.

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SCHWERPUNKT KINDER- UND JUGENDSCHUTZ - Regeln für Alkoholwerbung erweitert

BERLIN, 18. Februar 2009 (dw) - Alkoholwirtschaft, Handel, Agenturen und Medien haben erneut die bereits mehrfach aktualisierten freiwilligen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für alkoholhaltige Getränke erweitert. Damit geht die Werbebranche einen großen Schritt auf die Kritiker der Werbeselbstkontrolle zu.

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FRAUEN ALS WILD-GERICHT - Werberat rügt Gaststätten

BERLIN, 26. November 2008 (dw) - Der Deutsche Werberat hat das Restaurant "Kastanie" im niedersächsischen Braunlage sowie den Gasthof "Deutsches Haus" in Steinau (Hessen) öffentlich gerügt. Beide Lokale garnierten in Prospekten und Anzeigen Wildspeisen mit halbnackten Frauen unter der Überschrift "Total wild". Zu sehen ist in dem Werbematerial neben der Wildspeisenkarte eine Frau mit heraufgezogenem Hemd, die sich an die Brustwarzen fasst.

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JUGENDGEFÄHRDENDE ALKOHOL-WERBUNG - Werberat rügt Hersteller von "Partylikör"

BERLIN, 4. November 2008 (dw) – Der Deutsche Werberat hat die EFAG Trade Mark Company aus Altheim in Baden-Württemberg öffentlich gerügt. Das Unternehmen verstoße mit der Bewerbung seines Likörs namens "Ficken" mehrfach gegen die Grundsätze des Deutschen Werberats. Im Internet oder auf Plakaten verwende der Schnapshersteller eine fiktive, in Deutschland nicht existente Altersgrenze von 20 Jahren, um das Getränk gerade für Jugendliche interessant zu machen.

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SEXISTISCHE REKLAME - Werberat rügt Event-Firma Danubius

BERLIN, 26. Juni 2008 (dw) - Der Deutsche Werberat hat das Unternehmen Danubius Beat Agency aus Halle/Saale öffentlich gerügt. Die Firma wirbt auch in der Umgebung von Schulen auf einem Plakat mit der Abbildung eines Frauengesäßes und dem Text "Du hast den … Arsch der Welt?" sowie "Zeig mir Deinen Arsch!".

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WERBERAT RÜGT: - Hitler posiert für Ahnenforschung

BERLIN, 17. April 2008 (dw) - Die selbstdisziplinäre Instanz der Werbebranche, Deutscher Werberat, hat die Website des Unternehmens 'Ahnenforschung Ltd.' (Griesheim) öffentlich gerügt, auf der Adolf Hitler als herausgestellter Blickfang abgebildet ist. Im Hintergrund zu sehen sind unter anderem Albert Einstein, Marilyn Monroe und Elvis Presley. Die Firma hatte sich geweigert, das Werbebild zu ändern. Begründung: "Die Werbung verstößt weder gegen irgendwelche Gesetze, noch ist sie in irgendeiner Weise anstößig."

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BESCHWERDEN ÜBER WERBUNG - Öko: Werberat warnt vor Tricks

BERLIN, 25. März 2008 (dw) - Öko ist zwar gut für das Geschäft, weil viele Kunden neben Qualität, Preis und Beratung immer stärker bei ihrer Kaufentscheidung auch auf ökologische Aspekte achteten. Umweltargumente in der kommerziellen Werbung müssten aber nachvollziehbar sein, damit sie nicht als manipulative Trickserei missverstanden werden, mahnt in Berlin der Vorsitzende des Deutschen Werberats, Hans-Henning Wiegmann, bei der Präsentation der Jahresbilanz des Gremiums über Verbraucherbeschwerden 2007.

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RÜGE VOM WERBERAT - Nacktes Ärgernis mitten in PC-Gehäusen

BERLIN, 8. Februar 2008 (dw) - Die in Wesseling ansässige Firma Grey Computer Cologne GmbH ist vom Deutschen Werberat wegen eines Frauen diskriminierenden Anzeigenmotivs öffentlich gerügt worden. Neben den auf Doppelseiten in Zeitschriften angepriesenen PC-Gehäusen reckt eine im Profil fotografierte nackte Frau ihre Arme in die Höhe. Überschrieben ist die Anzeige mit "Spiel. Satz. Sieg!". Proteste gegen diese Form der Präsentation erreichten das Gremium nicht nur von Frauen - auch Männer zeigten sich empört.

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