Bilanz 2015

Im Jahr 2015 erreichten den Deutschen Werberat Beschwerden zu 622 einzelnen Werbemaßnahmen. Beschwert hatten sich 1.083 Personen und Organisationen (+5 Prozent).

Von den 622 geprüften Fällen in 2015 fielen 243 Fälle nicht in den Zuständigkeitsbereich der Selbstkontrolleinrichtung, etwa weil es sich um mögliche Gesetzesverstöße handelte oder redaktionelle Inhalte der Medien betroffen waren.

Der Werberat bewertete 379 Werbesujets anhand der Branchenkodizes (-2 Prozent). In 114 Fällen oder knapp einem Drittel setzten sich die Beschwerdeführer durch und der Werberat schloss sich der Ansicht der Bevölkerung an: In 97 der 114 Beschwerdeverfahren konnte der Werberat bei den Unternehmen erreichen, dass sie ihre Werbung einstellten, in weiteren 6 änderten die werbenden Unternehmen ihre Motive ab oder schnitten ihren Spot um. Nur in 11 Fällen musste der Werberat öffentlich rügen. Insgesamt stieg 2015 die Durchsetzungsquote des Werberats um 3 Prozentpunkte auf  90 Prozent.

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