Spruchpraxis

Am 15. März 2018 hat der Werberat seine Jahresbilanz 2017 vorgelegt. Das Ergebnis: Die von den 46 Verbänden und Organisationen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW getragene Organisation prüfte im vergangenen Jahr rund 800 Werbemaßnahmen. Bei einem Viertel der vom Werberat zu entscheidenden 530 Fälle folgte das Gremium dem Protest der Beschwerdeführer. Die Beanstandungsquote blieb damit nahezu konstant gegenüber dem Vorjahr. Besonders beim Thema geschlechterdiskriminierende Werbung ist die Sensibilität in der Bevölkerung und bei den Unternehmen gewachsen.

  • Mehr Beschwerdefälle, aber gleichbleibende Beanstandungsquote
  • Mehr Beschwerden über Rollenbilder der Geschlechter in der Werbung
  • Mehr Kritik an Inhalten von Online-Werbung

Details zur Jahresbilanz 2017

Auch interessant: Ein Blick in die Spruchpraxis der Vergangenheit

Hier sind zahlreiche Beschwerdefälle aus viereinhalb Jahrzehnten zusammengestellt, die einen Überblick über die Vielfalt der Beschwerdemotive und die dazu ergangenen Entscheidungen vermitteln.