Bilanzen

Bilanzen

Der Deutsche Werberat hat am 25. März seine Bilanz für das Jahr 2020 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr entschied er über 498 Fälle, fast ebenso viele wie 2019. Insgesamt beschwerten sich 1.343 Personen oder Institutionen bei der Selbstkontrolleinrichtung. In den eingeleiteten Verfahren folgten rund 90 Prozent aller Unternehmen dem Votum des Gremiums und stoppten oder änderten ihre Werbung, wenn der Werberat sie beanstandet hatte. Damit belegt die Jahresbilanz 2020 erneut die hohe Durchsetzungsquote des Werberats und branchenübergreifende Akzeptanz der Selbstkontrolleinrichtung in der Wirtschaft.

Katja Heintschel von Heinegg, Geschäftsführerin des Deutschen Werberats, kommentiert die aktuelle Beschwerdebilanz: „Auch wenn 2020 ein besonderes Jahr war und die Menschen wegen des Lockdowns und der damit verbundenen Einschränkungen weniger mobil waren, blieb die Bevölkerung engagiert und nahm den Werberat als zentrale Anlaufstelle für ihre Beschwerden in Anspruch, wie die fast unveränderte Fallzahl in 2020 zeigt. Er ist professioneller Mittler zwischen Verbrauchern und der Marktkommunikation der Wirtschaft und dieser Dialog ist das entscheidende Mittel im Interesse der Verbraucher, wie die Durchsetzungsquote von 90 Prozent beweist.“

 

 

Details zur Bilanz 2020

Ausführliche Informationen zur Bilanz des Jahres 2020 finden Sie hier:

Auch interessant: Ein Blick in die Spruchpraxis der Vergangenheit

Hier sind zahlreiche Beschwerdefälle aus viereinhalb Jahrzehnten zusammengestellt, die einen Überblick über die Vielfalt der Beschwerdemotive und die dazu ergangenen Entscheidungen vermitteln.